Haarausfall durch Stress: 5 Tipps zum Abschalten

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Darum sollte man direkt an der Ursache ansetzen

Haarausfall löst bei vielen Betroffenen eine innere Unruhe aus. Doch umgekehrt kann akuter und chronischer Stress auch der Grund für Haarausfall sein oder diesen verstärken. Die Wachstumsphase des Haares wird durch ein erhöhtes Stresslevel im Körper abgebrochen, sodass die Haarwurzel vorzeitig in die Ruhephase übergeht und das Haar nach einigen Wochen ausfällt. Doch keine Sorge! Diesem Haarverlust kann man in der Regel gut entgegenwirken: Nimmt die Anspannung ab, wachsen auch die Haare wieder. Doch vorab ist es wichtig, die Ursache genau unter die Lupe zu nehmen.

Der Sache auf den Grund gehen

Haarausfall kann prinzipiell viele verschiedene Ursachen haben. Die meisten Menschen sind von erblich bedingtem Haarausfall betroffen, der den Schopf im Laufe der Jahre immer lichter werden lässt und zum Beispiel mit dem Wirkstoff Minoxidil behandelbar ist. Oftmals sind sowohl Frauen als auch Männer aber auch vom diffusen Haarausfall betroffen. Dazu zählen Auslöser wie Hormonschwankungen, die Einnahme von Medikamenten oder eben Stress. Das Gute ist: Diffuser Haarausfall ist in der Regel nur kurzfristig und umkehrbar. Um das Problem direkt an der Wurzel zu packen, heißt es: den Stress aktiv reduzieren! Wie das am besten geht, zeigen wir hier.

5 Tipps zum Abschalten

Wichtig ist es, der anhaltenden Anspannung mit einer Form von Entspannung zu begegnen. Die folgenden fünf Tipps unterstützen beim Abschalten.

1) Gedanken aufschreiben

Seine Gedanken, To-Do’s oder auch Sorgen und Ängste schriftlich festzuhalten, hilft dabei, aus dem fortwährenden Gedankenkarussell auszusteigen. Alles, was niedergeschrieben wird, muss sich nicht länger gemerkt werden. Mit diesem einfachen Trick kann man bereits gedanklich zur Ruhe kommen. Zudem geben To-Do-Listen und Pläne Struktur und können somit alltägliche Sorgen reduzieren.

2) Sich bewusst Zeit nehmen

Ob zum Lesen, Kochen oder einfach Nichtstun: Sich bewusst Zeit für sich selbst und die Dinge zu nehmen, die einem Spaß machen, ist der erste wichtige Schritt, wenn es darum geht, einmal komplett abzuschalten. Wer konkrete Termine mit sich selbst vereinbart, beugt vor, dass doch wieder etwas dazwischenkommt.

3) Technische Geräte ausschalten

Der sogenannte digitale Stress ist ein oft unbewusster Einflussfaktor. Jedoch sind die ständige Erreichbarkeit und die schnelle Reizüberflutung, die von der Vielzahl technischer Geräte ausgeht, mithin der wichtigste Auslöser für die innere Unruhe. Schaltet man seine technischen Geräte wie Smartphone, Tablet oder auch den Fernseher für eine gewisse Zeit bewusst aus, so kann man auch selbst abschalten.

4) Bewegung

Ob Yoga, Kraftsport oder Ausdauertraining: Sport baut Stress ab, schüttet Glückshormone aus und ist außerdem gesund. Oftmals hilft bereits ein kurzer Spaziergang an der frischen Luft, um den Kopf frei zu bekommen.

5) Abschalten lernen

Ein bewusstes Abschalten kann weiterhin mit Hilfe verschiedener Entspannungs- oder Atemtechniken erlernt werden. Neben der klassischen Meditation sind auch autogenes Training oder progressive Muskelentspannung eine gute Wahl. Ist die passende Methode erst einmal gefunden, kann sie teilweise so in den Alltag integriert werden, sodass akuten Stresssituationen direkt entgegengewirkt werden kann.

Stress reduziert, doch der Haarausfall hört nicht auf?

Zunächst einmal ist Geduld gefragt. Ebenso wie der Stress, wird auch der Haarausfall nicht von heute auf morgen verschwinden. Stellt man jedoch fest, dass auch nach einigen Wochen mehr Haare als üblich ausfallen, sollte der Ursache dafür genauer auf den Grund gegangen werden. Eventuell handelt es sich dann nicht (nur) um stressbedingten Haarausfall, sondern um eine andere Form von Haarverlust, wie zum Beispiel den erblich bedingten Haarausfall. Ein Besuch bei einem Dermatologen oder einer Dermatologin schafft Klarheit.