Haare wachsen lassen: 5 Tipps

Haare wachsen lassen

Den Übergang schaffen

Für eine Typveränderung muss in erster Linie ein neuer Haarschnitt her! Von langem Haar zur Kurzhaarfrisur ist das kein Problem – Haare sind schnell geschnitten. Aber anders herum ist das meist eine kleine Herausforderung: Wer immer schon die Haare eher kurz trägt, muss auf dem Weg zur langen Mähne an der Übergangsfrisur vorbei – und das kann manchmal ganz schön langwierig sein. Um die Haare erfolgreich wachsen zu lassen, gilt es ein paar Dinge zu beherzigen.

Ein paar Haar-Fakten vorab

Je nach Struktur und Farbe haben wir bis zu 150.000 Haare auf dem Kopf – Blonde oft mehr als Dunkelhaarige. Unsere Haare wachsen 1-1,5 cm im Monat und somit circa 15 cm im Jahr: Wer sich hierbei noch nicht mal zu einem Spitzenschnitt hinreißen lässt, hätte also an Länge ganz schön dazu gewonnen. Apropos Spitzen: Die Spitze eines 30 cm langen Haares ist ungefähr 2,5 Jahre alt.

So schafft man den Übergang zur Traummähne 

  1. Reserven auffüllen

Wenn dem Körper wichtige Mineralstoffe und Spurenelemente fehlen, merkt man das an Haarstruktur und -wachstum. Wer die Haare also gerne züchten möchte, deckt am besten seinen Nährstoffbedarf durch eine ausgewogene Ernährung oder Nahrungsergänzungsmittel. Wichtig sind unter anderem Vitamin C, Omega-3-Fettsäuren und auch Vitamin H.

  1. Kopfhaut umsorgen

In der Kopfhaut sind die Haarwurzeln verankert, umgeben von den Haarfollikeln. Diese sind quasi die Produktionsstätte des Haars und von dort aus startet das Wachstum. Daher tut es auf dem Weg zur langen Mähne gut, der Kopfhaut ab und zu eine Massage mit nährenden Produkten wie Ölen oder Seren zu gönnen. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und die Haarfollikel stimuliert.

  1. Spitzen-Schnitt

Auch wenn man ja gerade an Haarlänge gewinnen will, sollte man auf jeden Fall vermeiden, dass sich Spliss mit der Zeit in das einzelne Haar hochzieht. Dafür kommt man an einem Spitzenschnitt nicht vorbei. Alle 3-4 Monate einen Zentimeter schneiden, raten Experten, wenn man wachsen lassen möchte.

  1. Sinnvolle Pflege

Während der Übergangszeit sollte man die Haare nicht zu sehr strapazieren – auch, um nicht mehr Spliss als nötig „zu verursachen“. Konkret heißt das: Nur alle 2-3 Tagen waschen (zwischendurch kann Trockenshampoo helfen), am besten lufttrocknen lassen und nicht zu heiß und lieber seltener föhnen bzw. mit dem Glätteeisen arbeiten. Den Weg zu langen Haaren kann man außerdem mit regelmäßigen Kurpackungen und milden Shampoos begleiten (beides am besten ohne Silikone).

  1. Souveräner Übergang

Auch die Übergangs-Frisur spielt eine wichtige Rolle, wenn man die Haare wachsen lassen möchte. Mit Bobby Pins und alkoholfreien Stylingprodukten kann man sich zum Beispiel beim Übergangs-Pony aushelfen. Für das Deckhaar eignet sich ein Halbzopf oder man kann die Haare einfach offenlassen.