Fünf No Gos bei der Haarpflege

haarpflege-no-gosPiotr Marcinski/Adobe Stock

So sind die No Gos vermeidbar

Besonders wenn wir Dinge täglich tun, können sich Fehler einschleichen, die wir gar nicht bemerken – so auch bei der Haarpflege. Man denkt, man weiß genau, was seine Haare brauchen oder im Gegenteil, ein Bad Hair Day folgt dem nächsten und man kann sich die Ursachen nicht erklären. Fünf der größten Fehler bei der Haarpflege sind im Folgenden aufgedeckt und können wieder zur Traummähne verhelfen:

#1 Zu heiß waschen

Eine heiße Dusche nach einem langen Tag ist super, ja. Aber wer seinen Haaren etwas Gutes tun will, dreht fürs Haarewaschen und Abspülen der Pflegeprodukte die Temperatur lieber etwas herunter. Die Hitze greift sonst die natürliche Schutzschicht der Haare an und macht sie spröde und trocken.

#2 Zu viel Shampoo

Um Kopfhaut und Haare zu waschen, braucht es weniger Shampoo als man denkt. Beim Haarewaschen geht es ja unter anderem darum, die Kopfhaut von Fett und abgestorbenen Hautschüppchen zu befreien und die Haarlängen zu pflegen. Dafür reicht es völlig, die Kopfhaut mit einer walnussgroßen Menge Shampoo zu massieren und das Shampoo aufschäumen zu lassen. Beim Abspülen der Haare läuft es dann die Haarlängen herunter und pflegt und säubert diese gleich mit. Wer zu viel Shampoo benutzt, kann die Haare schnell überpflegen. Ihnen wird dadurch die Feuchtigkeit entzogen, sodass sie noch anfälliger für Schäden sind – gehört also zu den No Gos.

#3 Trocken rubbeln

Hand aufs Herz, das machen doch die meisten von uns: Nach der Haarwäsche die Haare kopfüber mit dem Handtuch ordentlich trockenrubbeln. Besser nicht! Wenn die Haare nass sind, ist ihre Struktur aufgeweicht und angreifbar. Daher die Haare besser ins Handtuch eindrehen und sanft auswringen, um die erste Tropfnässe herauszubekommen.

#4 Conditioner & Co. auf dem Kopf

Ob eine Haarspülung, -maske oder -kur: Diese Produkte gehören nicht auf die Kopfhaut! Viele machen den Fehler und verteilen diese Pflegeprodukte wie Shampoo im Haar und dem Haaransatz. Das beschwert jedoch den Schopf und lässt die Mähne später strähnig erscheinen. Eine Haarspülung wird nach dem Waschen sparsam in den Haarlängen verteilt und direkt wieder ausgespült. Eine Haarmaske oder eine Kur ebenfalls, nur ihnen gönnt man ein paar Minuten Einwirkzeit. Hier kann man sogar direkt schon mit einem Kamm arbeiten, der hilft, das Produkt gleichmäßig zu verteilen.

#5 Nasses Haar mit Hitze stylen

Meist ist es Zeitdruck, der uns morgens mit noch nassen Haaren direkt zum Föhn oder dem Glätteisen greifen lässt. Dabei ist das Stylen mit Hitze jetzt Stress für die Haare! Die im nassen Zustand so empfindliche Struktur neigt durch extreme Wärme eher zu Spliss und es kann sogar zu vermehrtem Haarausfall kommen. Daher lieber 30 Minuten mehr einplanen, die Haare an der Luft etwas vortrocknen lassen und sich in der Zwischenzeit den ersten Kaffee gönnen. Wer es wirklich eilig hat, sollte die Föhn-Temperatur auf jeden Fall drosseln und 20-30 cm Abstand zum Kopf halten.