Haarausfall

Haarausfall hat viele Ursachen

Richtig erkannt, kann eine Therapie bei erblich bedingtem
Haarausfall Erfolge bringen

Haarausfall ist für die Betroffenen erstmal ein Schock. Auch wenn kahle Stellen beispielsweise bei Männern ein schon fast alltägliches Bild sind. Der Verlust der Haare ist ein emotionaler Einschnitt und schwer zu verkraften. Am besten erkennt man Haarausfall an kahl werdenden Stellen am Kopf oder an im Vergleich übermäßig vielen Haaren in der Bürste bei gewohntem Kämmverhalten. Außerdem sind verschiedene Arten von Haarausfall zu betrachten.

Haarverlust hat verschiedene Ursachen

Kreisrunder Haarausfall: Schmerzlos und büschelweise gehen die Haare beim kreisrunden Haarausfall aus (Alopecia areata). Neben den Haaren auf dem Kopf, kann es auch die übrige Körperbehaarung treffen. Ursachen sind hier noch nicht geklärt, man vermutet aber, dass seelischer Stress oder Autoimmunkrankheiten eine Rolle spielen können.

Diffuser Haarausfall: Auch diffuser Haarausfall kommt sehr häufig vor. Hier liegen oft nachvollziehbare Gründe wie Medikamente, eine hormonelle Umstellung oder chronische bzw. Autoimmunerkrankungen vor.

Erblich bedingter Haarausfall: Am meisten verbreitet ist jedoch der erblich bedingte oder hormonell-erblich bedingte Haarausfall. Erblicher Haarausfall (androgenetische Alopezie) ist weit verbreitet. Typisch dafür sind Geheimratsecken bei Männern, die sich immer weiter ausdehnen oder der lichte Scheitel bei Frauen, der die Kopfhaut freilegt.

Haarausfall Mann

Wieder verliebt
in meine Haare

Was tun bei Haarausfall?

Wer beobachtet, dass er mehr Haare als sonst verliert, sollte einen Arzt aufsuchen. Er kann dann beispielsweise einen Mineral- und Vitalstoff-Check machen. Außerdem kann der die Kopfhaut untersuchen und so beispielsweise einen kreisrunden- oder erblich bedingten Haarausfall schnell erkennen.

Erblich bedingter Haarausfall: Der Verlauf ist bei Männern und Frauen unterschiedlich

Der Verlauf des Haarausfalls bei Frauen beginnt meist am Oberkopf. Hier dünnt die Scheitelregion langsam aus, während die Haaransatzlinie im Stirnbereich geschlossen bleibt. Das Haar wirkt schütter und licht. Circa 30 Prozent aller Frauen sind ab ihrem 40. Lebensjahr von erblich bedingtem Haarausfall betroffen.

Grafik Stadien des Haarausfalls bei Frauen

Ab ihrem 20. Lebensjahr sind über 50 Prozent der Männer betroffen. Bei Ihnen beginnt der Haarausfall im Bereich der Schläfen und der Scheitelregion: Es bilden sich die typischen Geheimratsecken. Im weiteren Verlauf wird auch das Haar am hinteren Oberkopf lichter. In der Endphase verbinden sich die haarfreien Zonen miteinander, so dass eine Glatze entsteht. Ein Haarkranz rund um den Kopf bleibt jedoch immer erhalten.

Grafik Stadien des Haarausfalls bei Männern

Wenn Sie das Gefühl haben, Sie leiden unter Haarausfall wenden Sie sich an Ihren Dermatologen: Er ist der richtige Ansprechpartner und kann Sie beraten.